Riesige Glasbäume – ungewöhnlicher Wald an Bayerns Glasstraße

Die Glasstraße in Ostbayern ist zehn Jahre alt geworden. Die Themenroute geht auf 250 Kilometern quer durch den Oberpfälzer- und den Bayerischen Wald. Ausprobiert hat das gestern auch zum Jubiläum der Bundestagspräsident Norbert Lammert. Am Abend gab es dann eine Jubiläumsfeier auf dem Kristallschiff in Passau. Ansonsten blieb es eher still. Die Glasstraße ist ruhig, grazil und zauberhaft.

Unbedingt sehenswert ist der Gläserne Wald des Künstlers Rudi Schmid. An der Burgruine Weißenstein schuf Schmid ein Kunstwerk aus riesigen Skulpturen, das sich wunderbar in die Landschaft einschließt. Besonders schön ist der gläserne Wald bei Nacht, wenn die einzelnen Objekte illuminiert sind.

Einen Besuch wert ist auf der Glasstraße neben den Manufakturen vor allem auch das Glasmuseum Frauenau. Hier läuft zurzeit die Sonderausstellung Schöpfer der tschechischen Glaskunst. Die Ausstellung zeigt begleitend zur Landesausstellung Bayern & Böhmen in Zwiesel noch bis zum 11. November eine exklusive Auswahl früher Werke der ersten Generation des Studioglases in der damaligen Tschechoslowakei, die wegweisend waren für die weitere Entwicklung des Studioglases.

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